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Am 26.01.2020 machten Jenny und ich sehr spontan einen Tagesausflug zur knapp 3 Stunden Fahrzeit entfernen, niederländischen Hauptstadt Amsterdam. Unser letzter Besuch war schon etwas länger her und so richtig konnten wir uns an die Stadt auch nicht mehr erinnern. Für eine Auffrischung sorgte dieser Ausflug dann. Aber nicht nur kulturell, sondern auch finanziell.

Seid meiner ersten Entdeckung eines P&R Parkplatzes damals in Köln, ist diese Erfindung ab sofort meine Lieblingsmöglichkeit zur Anreise. Ausgesucht hatten wir uns für Sonntag den P&R Parkplatz Zeeburg 2. Mit einer Tagesgebühr von 25€ und knapp 3,20€ pro Person pro Fahrt zum Hauptbahnhof ist das zwar kein Schnäppchen, im Vergleich zu den anderen Alternativen weiter in der Stadt aber noch ganz gut bezahlbar. Interessanterweise konnte man die S-Bahntickets nur mit Karte bezahlen. Zumindest waren wir 10 Minuten, nachdem wir das Auto geparkt hatten, stressfrei mitten in der Stadt. Auf in den Trubel!

Da wir bei 7°C und teilweise blauem Himmel echt gutes Wetter erwischt hatten, war die Stadt übersäht mit Menschenmassen. Also zwängten wir uns zunächst die Hauptstraße herunter und suchten die erste nette Gasse, um abzubiegen. Kurzerhand standen wir auch schon an den bekannten Grachten der Stadt und schlenderten die Gassen entlang. Ohne es geplant zu haben, standen wir plötzlich wieder vor einer Menschenmenge, die sich vor dem Anne Frank Huis aufreihte. Da machten wir dann doch lieber einen Bogen drum. Zeit für einen Snack, rein in den erstbesten Supermarkt. Da standen wir dann – „no cash, only card“. Amsterdam scheint mit bargeldloser Zahlung ein wenig weiter zu sein als wir in Deutschland. Zum Glück hatte ich mein Kreditkarte dabei.

So bummelten wir weiter durch die Gassen, Grachten und Straßen auf der Suche nach tollen Fotoobjekten. Aber irgendwie wollte dieses Mal der Funke nicht überspringen. Also warteten wir noch auf die Dämmerung. Da sollte ja ein wenig Atmosphäre entstehen. Oder? Selbst als es dunkel wurde, wollte die Straßenbeleuchtung nicht angehen. Irgendwie war es heute wie verhext. Dann also noch eine Kleinigkeit Essen (für mich gab es eine Fleischkrokette aus dem Automaten, typisch niederländisch) und dann ab nach Hause. Aber dann war es soweit. Da war die tolle Abendstimmung, auf die wir gewartet hatten. Jetzt wurde die Kamera ausprobiert, die wir uns extra für diesen Tag von einer Freundin geliehen hatten. Die Ergebnisse können sich sehen lassen. Lasst euch ein wenig verzaubern!

Irgendwann wurde uns dann der Tag doch zu kalt und wir machten uns wieder auf zum Auto. Hier hielt sich noch eine Überraschung parat. Beim zahlen der Parktickets gab es wieder keine möglichkeit mit Bargeld zu bezahlen. Also wieder mit Plastik. Wahnsinn!

Unser Fazit:

  • Zur Anreise empfiehlt sich eine Kombination aus P&R-Parkplatz und S-Bahn
  • Lange Wartezeiten vor den Attraktionen in der Stadt wie z.B. Madame Toussauds oder das Anne Frank Huis
  • Denkt dran, eure Kreditkarte mitzunehmen. Mit Bargeld kommt ihr hier echt nicht weit.
  • Die Grachten und Gassen sind ein absoluter Hingucker
  • Wir hatten einen tollen Tag in Amsterdam, der uns trotzdem irgendwie nicht so ganz begeistert hat.

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